Der Blaue Bär - Verleihung des Berliner Europapreises

08.06.2017

Am 9. Mai 2017 wurde zum dritten Mal der Europapreis Blauer Bär verliehen. Der Blaue Bär zeichnet mittlerweile im dritten Jahr Berliner und Brandenburger Initiativen, Vereine und Projekte aus, die sich herausragend zivilgesellschaftlich engagieren und sich für ein zusammenwachsendes Europa, sowie die gemeinsamen europäischen Werte einsetzen. Der Preis wird von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa und der Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland verliehen.

In diesem Jahr lagen 21 Nominierungsvorschläge für die Vergabe der Blauen Bären vor. Aus den vielen beispielhaften Projekten wurden drei besonders gelungene ausgewählt und mit dem  Preis ausgezeichnet. Die zwei kleinen Bären gingen an die Junge Europäische Bewegung Berlin-Brandenburg e.V. und den Club der polnischen Versager e.V. Der große Blaue Bär wurde an das Berliner Team von Pulse of Europe verliehen. Wir als Initiative Städte für Europa sehen den     Blauen Bären als wichtige Auszeichnung an, die zeigt, was für ausgezeichnete europäische Projekte es in den einzelnen Städten gibt.

Städte für Europa bei #PulseofEurope

04.05.2017

Pulse of EuropeAm 25. März 2017 hat Brigitte Russ-Scherer auf der Pulse of Europe-Kundgebung in Berlin gesprochen.

Bei Pulse of Europe treffen sich inzwischen in über 90 Städten jeden Sonntag engagierte Europäerinnen und Europäer um für ein vereintes demokratisches Europa zu demonstrieren.

Wir freuen uns über weitere Kooperationen in der Zukunft. Kommen auch Sie jeden Sonntag um 14 Uhr auf den Gendarmenmarkt!

 

Internationale Wochen gegen Rassismus: Bundesweiter Auftakt 2017 in Heidelberg

12.03.2017

Ein Zeichen für Vielfalt und gegen Rassismus zu setzen, ist das Ziel der Internationalen Wochen gegen Rassismus. Die Aktionswochen finden jedes Jahr rund um den Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März statt, der bereits 1966 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen wurde. Die Stiftung „Internationale Wochen gegen Rassismus“ ruft bundesweit rund 70 Einrichtungen und Organisationen zur Teilnahme auf. Der bundesweite Auftakt findet in diesem Jahr am 13. März 2017 im Interkulturellen Zentrum in Heidelberg statt. Dieses Zentrum hat durch vorbildliche Initiativen zur Willkommenskultur und zur Integrationsarbeit gerade in den letzten Jahren auf sich aufmerksam gemacht und lädt alle Institutionen und Akteure der Zivilgesellschaft ein, sich aktiv zu beteiligen, um die vielfältige Stadtgesellschaft zu stärken. Weitere Informationen unter internationale-wochen-gegen-rassismus.de.

 

Europäischer Wettbewerb: Kultur – zentrales Thema 2017

28.02.2017

Europa macht Spaß zumindest den Schülerinnen und Schüler, die jedes Jahr am Europäischen Wettbewerb - Deutschlands ältestem Schülerwettbewerb - teilnehmen. Dieser Wettbewerb will die Kreativität und Europakompetenz junger Menschen fördern. Das Motto des 64. Europäischen Wettbewerbs (Schuljahr 2016/2017) lautet: „In Vielfalt geeint – Europa zwischen Tradition und Moderne“ und stellt die Kultur ins Zentrum. Die Schüler/ -innen werden zur Spurensuche in Europas reichem Kulturschatz aufgefordert und gleichzeitig ermutigt, sich mit der kulturellen Vielfalt Europas auseinanderzusetzen. Für die verschiedenen Klassenstufen gibt es unterschiedliche Fragestellungen. Die Kultur wurde vom Lenkungsgremium aus Bund und Ländern für den aktuellen Wettbewerb als Thema ausgewählt, weil 2017 das 500jährige Jubiläum der Reformation gefeiert wird. Am Europäischen Wettbewerb nehmen jedes Jahr in der Regel rund 80.000 Schülerinnen und Schüler teil. Einsendeschluss für die Arbeiten für den Europäischen Wettbewerb 2017 ist der 10. Februar 2017. Weitere Informationen unter europäischer-wettbewerb.de.

 

8.– 9. November 2016: „A Soul for Europe“ Konferenz 2016

30.01.2017

Welchen Beitrag können die Städte zur Stärkung Europas leisten? Wie überwinden Städte Grenzen und Vorteile? Wie gelingt es, Bürger*innen für eine aktive Rolle in Europa zu gewinnen und rechtspopulistischen und europafeindlichen Bewegungen überzeugend entgegenzutreten? Das waren die zentralen Fragen der Keynotes, Workshops und Diskussionsrunden.

Frau Hella Dunger-Löper, Staatssekretärin und Europabeauftragte des Landes Berlin, begrüßte die Konferenzteilnehmenden und wies auf die Wichtigkeit der Städte „im Herzen des europäischen Projektes“ hin. Richard Kühnel lobte den Einsatz der europäischen Zivilgesellschaft – wie von den eingeladenen Projekten demonstriert – und verwies auf die Konflikte in den benachbarten europäischen Ländern, die wir nicht aus den Augen verlieren sollten. Thematisch wurde die Konferenz durch den Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Oliver Jens Schmitt der Universität Wien zum Thema „Die kulturelle Spaltung Europas“ eingeleitet. Er bezog sich dabei auf die Spaltung zwischen den westlichen und östlichen Ländern Europas, als auch auf die Unterschiede zwischen einem „inneren“ (Mitgliedsstaaten der EU) und „äußeren“ Europa (Türkei, Russland).

Der Schwerpunkt der Konferenz lag neben dem Dialog zwischen Politik, Kultur und Zivilgesellschaft auf lokaler und europäischer Ebene besonders auf der Päsentation und dem Austausch von Projektbeispielen und Strategien aus der europäischen Praxis. Der „Marktplatz Europa“ stellte insgesamt 21 erfolgreiche Projekte und erfolgversprechende Ansätze aus den unterschiedlichsten Kommunen Europas in einer Ausstellung auf der Rotunde des Allianz Forums vor. Die Projekte hatten die Möglichkeit, ihre Ansätze, Ziele und erreichten Erfolge auf einem Poster darszustellen. Während der drei Workshops hatten alle Teilnehmer Gelegenheit, in kleineren Runden ins Gespräch zu kommen.Die unterschiedlichen Konferenzformate, die viel Gelegenheit zum Austausch boten, wurden von den Konferenzteilnehmern sehr positiv aufgenommen; insbesondere die Gelegenheit zur Vernetzung wurden von den Initiativen und aktiven Bürgern intensiv genutzt.

 

EUROPA Lichtinstallation an der St. Agnes Kirche in Berlin

04.01.2017

Ein leuchtendes Zeichen für Europa

Leuchten formen das Wort Europa an der Seite einer Hauswand im HalbdunkelDurch kahle Bäume scheinen Leuchten, die das Wort Europa an einer Hauswand formen-
Copyright Fotos: Rubén Dario Kleimeer

Knapp 100 Menschen sind zu der feierlichen Eröffnung der Lichtinstallation EUROPA am frühen Samstag Abend, 26. November 2016, zur St. Agnes Kirche in Berlin gekommen. Von dort strahlt diese aus 33 Leuchtstoffröhren bestehende Installation in den kommenden Monaten als leuchtendes Zeiten FÜR EUROPA hinein in die Stadt, ehe die Installation nach dem Willen der Initiatoren Caro Baumann und Johannes Schele im Frühjahr 2017 weiterziehen soll - und zwar zum Turm der Komischen Oper Unter den Linden. Die St. Agnes Kirche ist ein imposanter Bau, der die Ausstellungsräum der renommierten Galerie KÖNIG beherbergt. Finanziert wurde die Installation u.a. über Röhren-Patenschaften von Freunden, Förderern und Partnerunternehmen. Auch das Deutsche Architektur Zentrum unterstützt das Projekt. Zur Eröffnung sprach der renommierte Kurator, Autor und Künstler Lukas Feiress.

Für die beiden Initiatoren, die Architekten Baumann und Schele, ist die gegenwärtige Situation in Europa mit Problemen derart negativ beladen, dass sie ein positives Zeichen für notwendig hielten. Aus ihrer Sicht mangelt es Europa an Sichtbarkeit, an öffentlicher Präsenz und positiver Resonanz. Mit ihrem individuellen Engagement - und diesem konkreten Beitrag für Europa - wollen sie in Berlin ein deutlich sichtbares Zeichen setzen FÜR EUROPA. Die gut sichtbare Installation soll zu Gesprächen und Debatten anregen und insbesondere auch die Bewohner des Quartiers dazu einladen, sich über die aktuelle Situation in Europa auszutauschen.

Weitere Informationen unter moreplatz.com

 

Preis Frauen Europas für Adriana Lettrari

21.12.2016

Seit 25 Jahren verleiht die Europäische Bewegung Deutschland den Preis Frauen Europas".

Mit dem Preis werden Frauen geehrt, die sich durch ihr gesellschaftliches Engagement in besonderer Weise für ein vereintes Europa einsetzen.

Die Preisträgerin des Jubiläumjahrs 2016 ist Adriana Lettrari - ihr wurde der Preis am 08. November 2016 von der Bundesministerin für Familie, Senioren Frauen und Jugend, Manuela Schwesig, der Preis überreicht. Mit der symbolischen Auszeichnung in Form einer Brosche wird die Preisträgerin gleichzeitig Teil des Netzwerks europäisch engagierter Frauen.

Adriana Lettrari wurde für ihre Aktivitäten im Netzwerk 3te Generation Ostdeutschland ausgezeichnet: Als „Wendekind" sieht sie die Wiedervereinigung als große Chance, die unterschiedliche Sozialisierung in Ost und West in einem geeinten Europa zusammen zu führen.