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8.– 9. November 2016: „A Soul for Europe“ Konferenz 2016

 Welchen Beitrag können die Städte zur Stärkung Europas leisten? Wie überwinden Städte Grenzen und Vorteile? Wie gelingt es, Bürger*innen für eine aktive Rolle in Europa zu gewinnen und rechtspopulistischen und europafeindlichen Bewegungen überzeugend entgegenzutreten? Das waren die zentralen Fragen der Keynotes, Workshops und Diskussionsrunden.  Frau Hella Dunger-Löper, Staatssekretärin und Europabeauftragte des Landes Berlin, begrüßte die Konferenzteilnehmenden und wies auf die Wichtigkeit der Städte „im Herzen des europäischen Projektes“ hin. Richard Kühnel lobte den Einsatz der europäischen Zivilgesellschaft – wie von den eingeladenen Projekten demonstriert – und verwies auf die Konflikte in den benachbarten europäischen Ländern, die wir nicht aus den Augen verlieren sollten. Thematisch wurde die Konferenz durch den Eröffnungsvortrag von Prof. Dr. Oliver Jens Schmitt der Universität Wien zum Thema „Die kulturelle Spaltung Europas“ eingeleitet. Er bezog sich dabei auf die Spaltung zwischen den westlichen und östlichen Ländern Europas, als auch auf die Unterschiede zwischen einem „inneren“ (Mitgliedsstaaten der EU) und „äußeren“ Europa (Türkei, Russland). Der Schwerpunkt der Konferenz lag neben dem Dialog zwischen Politik, Kultur und Zivilgesellschaft auf lokaler und europäischer Ebene besonders auf der Päsentation und dem Austausch von Projektbeispielen und Strategien aus der europäischen Praxis. Der „Marktplatz Europa“ stellte insgesamt 21 erfolgreiche Projekte und erfolgversprechende Ansätze aus den unterschiedlichsten Kommunen Europas in einer Ausstellung auf der Rotunde des Allianz Forums vor. Die Projekte hatten die Möglichkeit, ihre Ansätze, Ziele und erreichten Erfolge auf einem Poster darszustellen. Während der drei Workshops hatten alle Teilnehmer Gelegenheit, in kleineren Runden ins Gespräch zu kommen.Die unterschiedlichen Konferenzformate, die viel Gelegenheit zum Austausch boten, wurden von den Konferenzteilnehmern sehr positiv aufgenommen; insbesondere die Gelegenheit zur Vernetzung wurden von den Initiativen und aktiven Bürgern intensiv genutzt.   

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