Karte mit allen Aktivitäten

Cities for Europe

 

Internationale Wochen gegen Rassismus

Bundesweiter Auftakt 2017 in Heidelberg

 

 Ein Zeichen für Vielfalt und gegen Rassismus zu setzen, ist das Ziel der Internationalen Wochen gegen Rassismus. Die Aktionswochen finden jedes Jahr rund um den Internationalen Tag gegen Rassismus am 21. März statt, der bereits 1966 von den Vereinten Nationen ins Leben gerufen wurde. Die Stiftung „Internationale Wochen gegen Rassismus“ ruft bundesweit rund 70 Einrichtungen und Organisationen zur Teilnahme auf. Der bundesweite Auftakt findet in diesem Jahr am 13. März 2017 im Interkulturellen Zentrum in Heidelberg statt. Dieses Zentrum hat durch vorbildliche Initiativen zur Willkommenskultur und zur Integrationsarbeit gerade in den letzten Jahren auf sich aufmerksam gemacht und lädt alle Institutionen und Akteure der Zivilgesellschaft ein, sich aktiv zu beteiligen, um die vielfältige Stadtgesellschaft zu stärken. Weitere Informationen unter www.internationale-wochen-gegen-rassismus.de

 

 

Europäischer Wettbewerb

Kultur – zentrales Thema 2017

 

EU WettbewerbEuropa macht Spaß  zumindest den Schülerinnen und Schüler, die jedes Jahr am Europäischen Wettbewerb - Deutschlands ältestem Schülerwettbewerb - teilnehmen. Dieser Wettbewerb will die Kreativität und Europakompetenz junger Menschen fördern. Das Motto des 64. Europäischen Wettbewerbs (Schuljahr 2016/2017) lautet: „In Vielfalt geeint – Europa zwischen Tradition und Moderne“ und stellt die Kultur ins Zentrum.  Die Schüler/ -innen werden zur Spurensuche in Europas reichem Kulturschatz aufgefordert und gleichzeitig ermutigt, sich mit der kulturellen Vielfalt Europas auseinanderzusetzen. Für die verschiedenen Klassenstufen gibt es unterschiedliche Fragestellungen. Die Kultur wurde vom Lenkungsgremium aus Bund und Ländern für den aktuellen Wettbewerb als Thema ausgewählt, weil 2017 das 500jährige Jubiläum der Reformation gefeiert wird. Am Europäischen Wettbewerb nehmen jedes Jahr in der Regel rund 80.000 Schülerinnen und Schüler teil. Einsendeschluss für die Arbeiten für den Europäischen Wettbewerb 2017 ist der 10. Februar 2017. Weitere Informationen unter www.europäischer-wettbewerb.de

 

8.– 9. November 2016: „A Soul for Europe“ Konferenz 2016
Die Initiative „Städte für Europa“ organisierte die Konferenz „New Responsibilities for the Cities – Neue Verantwortung der Städte“

European Marketplace, Foto SZBWelchen Beitrag können die Städte zur Stärkung Europas leisten? Wie überwinden Städte Grenzen und Vorteile? Wie gelingt es, Bürger*innen für eine aktive Rolle in Europa zu gewinnen und rechtspopulistischen und europafeindlichen Bewegungen überzeugend entgegenzutreten? Das waren die zentralen Fragen der Keynotes, Workshops und Diskussionsrunden.

Erfahren Sie hier mehr über die „A Soul for Europe" Konferenz 2016

 

 

 

EUROPA Lichtinstallation an der St. Agnes Kirche in Berlin
Ein leuchtendes Zeichen für Europa

Leuchten formen das Wort Europa an der Seite einer Hauswand im HalbdunkelDurch kahle Bäume scheinen Leuchten, die das Wort Europa an einer Hauswand formen-
Copyright Fotos: Rubén Dario Kleimeer

Knapp 100 Menschen sind zu der feierlichen Eröffnung der Lichtinstallation EUROPA am frühen Samstag Abend, 26. November 2016, zur St. Agnes Kirche in Berlin gekommen. Von dort strahlt diese aus 33 Leuchtstoffröhren bestehende Installation in den kommenden Monaten als leuchtendes Zeiten FÜR EUROPA hinein in die Stadt, ehe die Installation nach dem Willen der Initiatoren Caro Baumann und Johannes Schele im Frühjahr 2017 weiterziehen soll - und zwar zum Turm der Komischen Oper Unter den Linden. Die St. Agnes Kirche ist ein imposanter Bau, der die Ausstellungsräum der renommierten Galerie KÖNIG beherbergt. Finanziert wurde die Installation u.a. über Röhren-Patenschaften von Freunden, Förderern und Partnerunternehmen. Auch das Deutsche Architektur Zentrum unterstützt das Projekt. Zur Eröffnung sprach der renommierte Kurator, Autor und Künstler Lukas Feiress.

Für die beiden Initiatoren, die Architekten Baumann und Schele, ist die gegenwärtige Situation in Europa mit Problemen derart negativ beladen, dass sie ein positives Zeichen für notwendig hielten. Aus ihrer Sicht mangelt es Europa an Sichtbarkeit, an öffentlicher Präsenz und positiver Resonanz. Mit ihrem individuellen Engagement - und diesem konkreten Beitrag für Europa - wollen sie in Berlin ein deutlich sichtbares Zeichen setzen FÜR EUROPA. Die gut sichtbare Installation soll zu Gesprächen und Debatten anregen und insbesondere auch die Bewohner des Quartiers dazu einladen, sich über die aktuelle Situation in Europa auszutauschen.

Weitere Informationen unter moreplatz.com

 

PREIS FRAUEN EUROPAS FÜR ADRIANNA LETTRARI

Seit 25 Jahren verleiht die Europäische Bewegung Deutschland den Preis Frauen Europas".

Mit dem Preis werden Frauen geehrt, die sich durch ihr gesellschaftliches Engagement in besonderer Weise für ein vereintes Europa einsetzen.

Die Preisträgerin des Jubiläumjahrs 2016 ist Adriana Lettrari - ihr wurde der Preis am 08. November 2016 von der Bundesministerin für Familie, Senioren Frauen und Jugend, Manuela Schwesig, der Preis überreicht. Mit der symbolischen Auszeichnung in Form einer Brosche wird die Preisträgerin gleichzeitig Teil des Netzwerks europäisch engagierter Frauen.

Adriana Lettrari wurde für ihre Aktivitäten im Netzwerk 3te Generation Ostdeutschland ausgezeichnet: Als „Wendekind" sieht sie die Wiedervereinigung als große Chance, die unterschiedliche Sozialisierung in Ost und West in einem geeinten Europa zusammen zu führen.

 

 

EUROPÄISCHER WETTBEWERB – EUROPA IN DER SCHULE
Der 63. Europäische Wettbewerb 2015/2016 stand unter dem Motto: Gemeinsam in Frieden leben

Der Europäische Wettbewerb fordert seit 60 Jahren Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen und Schulformen aus ganz Deutschland auf, sich mit europäischen Themen zu beschäftigen. Das Motto für ein Schuljahr wird von einem Lenkungsausschuss festgelegt, und in vier Modulen werden altersgerechte Themen vorgegeben, bei deren Bearbeitung der Fantasie jedoch keine Grenzen gesetzt sind.

Seit dem Schuljahr 2013/14 wurde der Wettbewerb durch das sogenannte eTwinning erweitert. eTwinning ist ein europaweites Netzwerk, das Schülern aus über 30 Ländern eine Lernplattform bietet, um internetgestützte Unterrichtsprojekte zu verwirklichen. Es ist die größte Plattform für schulische Austauschprojekte, die von mehr als 300 000 Lehrerinnen und Lehrern  und ihren Schülern genutzt wird.

 

EUROPÄISCHE KULTURHAUPTSTÄDTE 2016
Breslau/Polen und
San Sebastian/Spanien bieten spannende Kulturprogramme

Zwei ungleiche SchwesterHäusern wurden sie vielfach genannt, die beiden Kulturhauptstädte 2016: Die polnische Stadt Breslau (über 600.000 Einwohner), tief verwurzelt und geerdet inmitten Europas und die malerisch am Meer gelegene, baskische Stadt San Sebastian (knapp 200.000 Einwohner). Beiden gemeinsam ist, dass sie auf eine sehr schwierige und schmerzhafte Geschichte zurückblicken. San Sebastian wurde viele Jahre durch den ETA-Terror in Atem gehalten, Breslaus Bevölkerung hatte lange Zeit mit dem sehr rigorosen Bevölkerungsaustausch nach dem zweiten Weltkrieg  zu kämpfen. Jetzt setzen beide Städte auf die Kultur als ein Instrument, das Identität schafft und das friedliche Zusammenleben in Europa fördert.

San Sebastián hat seine Aktivitäten als Kulturhauptstadt 2016 unter das Motto gestellt: cultura para convivir - Kultur für ein besseres Miteinander. Convivir heißt zusammenleben mit Menschen unterschiedlicher Religion, sozialer Herkunft oder Ethnie, mit Menschen, die anders denken und reden, die eine unterschiedliche sexuelle Orientierung haben, körperlich oder geistig behindert sind. Diese programmatischen Ideen spiegeln sich wider in dem facettenreichen Programm, das hier eingesehen werden kann.

Erfahren Sie hier mehr über die Europäischen Kulturhauptstädte 2016.

 

EUROPE BY PEOPLE
Ein interessantes Kulturprogramm begleitet die niederländische Ratspräsidentschaft

Die Niederlande haben im Januar 2016 die EU-Ratspräsidentschaft übernommen. Parallel zur Ratspräsidentschaft bietet das Land unter dem Motto „EUROPE BY PEOPLE“ ein umfangreiches Kulturprogramm an, das die Bürgerinnen und Bürger zum Mitmachen einlädt. Sie – und alle Europäer/-innen - sind aufgefordert, sich zu beteiligen und den dynamischen Prozess mitzugestalten, der nicht nur das Kulturprogramm, sondern das europäische Projekt insgesamt kennzeichnet.

Weitere Informationen zu EUROPE BY PEOPLE finden Sie hier.

 

 

 

 

Am 8. November 2015 fand das jährliche Treffen der Initiative „Städte für Europa“ im Rahmen der Berliner Konferenz im Allianz Forum (Pariser Platz 6, 10117 Berlin) statt.

Unter der Überschrift „EUROPAS WERTE. EUROPAS BÜRGER – Städte setzen Zeichen. Städte leben Europa“ befassten sich Vertreter aus europäischen Städten, Bürgermeister, Künstler, Kulturschaffende und engagierte Bürger mit den aktuellen Herausforderungen, die mit der enormen Zunahme von Flüchtlingen und mit dem ebenfalls wachsenden Rechtsextremismus in Europa verbunden sind.

Mit der Vorstellung der verschiedenen Projekte und Initiativen aus den Städten auf dem "Marktplatz Europa" konnten die Konferenzteilnehmer einen Einblick gewinnen, welche ermutigenden Beispiele es in der Praxis gibt, die Europa von unten stärken und einen nachhaltigen und unverzichtbaren Beitrag zum Zusammenwachsen Europas leisten.

 

„Europa ist hier  – in Vielfalt geeint“

– unter diesem Motto findet vom 02. bis 10. Mai 2015 die diesjährige Europawoche statt. Das Motto gilt aber auch für das Europafest der Senatskanzlei am Samstag, den 09. Mai 2015. ‚Hier‘ ist in diesem Fall der Alice-Salomon-Platz in Marzahn-Hellersdorf und der ‚Vielfalt‘ wird durch das bunte Programm zwischen 14 und 19 Uhr Rechnung getragen. Auch ‚Cities for Europe‘ beteiligt sich wieder mit einem Stand an der Gestaltung des Europafests.

Wir laden Sie ein, am 9. Mai 2015 Europa vor Ort zu erleben. Lernen Sie interessante Initiativen kennen, informieren Sie sich, diskutieren Sie, tauschen Sie sich mit anderen aus und machen Sie bei dem vielfältigen Programm mit. Aber vor allem: Kommen Sie vorbei und haben Sie Spaß auf dem Europafest!

 

25 Jahre Paneuropäisches Picknick – ein Meilenstein für das Zusammenwachsen in Europa

Es wurde ein denkwürdiger Tag, der 19. August 1989, an dem die Ungarn das Grenztor zu Österreich öffneten, damit ihre Nachbarn ohne größere Hindernisse zum Paneuropäischen Picknick ins ungarische Sopron kommen können. Aus dieser österreich-ungarischen Begegnung von Bürgern wurde plötzlich ein historisches Ereignis. Nachdem in ganz Ungarn für das Paneuropäische Picknick geworben wurde, kamen tausende Bürger aus der damaligen DDR und strömten durch das offene Grenztor in den Westen.

Jedes Jahr erinnern seither engagierte Europäer im ungarischen Sopron an diese außergewöhnliche  Ereignis; es wurde zu einem Meilenstein des Zusammenwachsens der Völker in Europa und zeigt eindrucksvoll, wie engagierte Bürger ihre Welt verändern können. Das Paneuropäische Picknick hat mit dazu beigetragen, dass die Jahrzehnte lang durch den „Eisernen Vorhang“ gespaltene Grenzregion um die beiden Orte Sopron und St. Margarethen zu einem lebendigen europäischen Ort geworden ist, an dem das gute nachbarschaftliche Miteinander und die enge Zusammenarbeit selbstverständlich sind.
 

 

"Denk ich an Europa, dann..."

Denk ich an Europa_Schümann

Europa ist im Vorfeld der Europawahlen am 25. Mai 2014 in aller Munde. Doch was verbinden die Menschen ganz persönlich mit dem Begriff? Am Stand von Cities for Europe beim Europafest vor dem Brandenburger Tor in Berlin am 9. Mai 2014 konnten die Besucherinnen und Besucher spontan ihre Gedanken dazu äußern. Das Ergebnis war so vielfältig wie Europa selbst - mal kritisch, mal euphorisch waren die Assoziationen, die zu Papier gebracht wurden. > Lesen Sie mehr über das Europafest

(Bild links: Journalist Helmut Schümann am Stand von Cities for Europe)

 

 

 Projekt des Monats: U 18 goes Europe

http://www.u18.org/fileadmin/medien/logos/U18_2014_Europawahl_Visual_03.jpgDer Count-down läuft. Inzwischen sind es in Deutschland bereits 180 Wahllokale, die sich für eine Teilnahme am Projekt „U 18 goes Europe“ entschieden haben und mit vielen guten Ideen und spannenden Aktionen junge Menschen unter 18 Jahren für Europa interessieren wollen. Die Konzeption des Projektes U 18 und die Art der Umsetzung haben sich bei den Kommunal-, Landes- und Bundestagswahlen in Deutschland hervorragend bewährt; jetzt wird diese erfolgreiche Projekt erstmals auch bei der Europawahl 2014 eingesetzt; nicht nur die deutschen Städte können sich daran beteiligen, die beiden Bundesländer Berlin und Brandenburg haben Partnerstädte aus Europa zur Teilnahme eingeladen, um einen möglichst intensiven Erfahrungsaustausch für die Jugendlichen zu ermöglichen. Weitere Informationen finden Sie hier.

 

Die Berliner Erklärung

Signing of the Berlin DeclarationDie Berliner Erklärung wurde als Abschluss der Cities for Europe Konferenz am 09. November 2012 im roten Rathaus Berlin präsentiert und veröffentlicht. Die Erklärung ist eine Selbstverpflichtung aktiv zu werden und Europa zu stärken. Das gesamte Dokument und die Möglichkeit der Unterzeichnung finden Sie hier.

 

 

 

 

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